Schleswig-Holstein

Donnerstag, 11. April 2013
Stellungnahme zum Leserbrief von Burghardt Peters MdL in den Lübecker Nachrichten vom 11.04.2013, Seite 14

Stellungnahme zum Leserbrief von Burghardt Peters MdL
in den Lübecker Nachrichten vom 11.04.2013, Seite 14


Jetzt beklagt sich der grüne Landtagsabgeordnete Burkhard Peters darüber, dass die SPD bei der Ächtung des so genannten Frackings (hydraulische Bohrlochbehandlung) noch eifriger sei als die Grünen. Warum eigentlich? Haben die Grünen die Furcht, von anderen Parteien bei ihrer Nein-sage-Politik überboten zu werden und damit ein Alleinstellungsmerkmal zu verlieren? Bis jetzt haben alle kommunalen Gremien, die sich mit dem Fracking befasst haben, sich einstimmig dagegen ausgesprochen, egal ob dies für sie relevant ist oder nicht. Dabei hat niemand berücksichtigt, dass bis heute (11. April) das zuständige Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie keine Genehmigung zum Aufsuchen von Kohlenwasserstoffen (Erdgas) im Feld Schwarzenbek erteilt hat. Dieses Feld umfasst das Gebiet, in dem vor etwa 30 Jahren Öl gefördert wurde. Es besteht die Vermutung, dass dort förderfähige Erdgasvorkommen bestehen.
 
Was aber bedeutet die Genehmigung zum Aufsuchen? Auf der Internetseite des Landesamtes in Niedersachsen (es ist auch für Schleswig-Holstein zuständig) findet sich folgende Erläuterung zur Erteilung einer Erlaubnis zum „Aufsuchen” von Kohlenwasserstoffen:
„Wer bergfreie Bodenschätze aufsuchen will (Aufsuchung = Suche nach oder Feststellung der Ausdehnung von Bodenschätzen), benötigt dazu eine Erlaubnis nach

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