Landwirtschaft

Samstag, 23. März 2013
Happach-Kasan: Grüne Gentechnik kann einen wichtigen Beitrag für die Welternährung leisten

Happach-Kasan: Grüne Gentechnik kann einen wichtigen Beitrag für die Welternährung leisten
Berlin, 22.03.2013. Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW) zum Thema Gentechnik  erklärt die ernährungs- und agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Christel Happach-Kasan:
Gentechnisch veränderte Pflanzen werden weltweit auf 170 Millionen Hektar von etwa 17 Millionen Landwirten angebaut. Die Produkte begleiten uns im Tagesablauf ob als Baumwollhemd, hergestellt aus gentechnisch veränderter Baumwolle oder als Frühstücksei vom Huhn gefüttert mit Bt-Mais. Gentechnik ist sprichwörtlich Alltag. Dennoch gibt es Verbände, die nicht müde werden, uns von Risiken in fernen Ländern zu erzählen, obwohl Wissenschaftler wie Prof. Qaim sehr detailliert die Vorteile der Züchtungsmethode und ihre Sicherheit belegen.

Weltweit hungern etwa 800 Millionen Menschen; eine weitere Milliarde ist mangelernährt. Moderne Pflanzenzüchtung, einschließlich der Nutzung biotechnologischer Methoden, ist unverzichtbar, um den Herausforderungen zu begegnen, die der Hunger in der Welt und der Klimawandel an uns stellen. Wir können es uns nicht leisten, die Möglichkeiten, die uns die Biotechnologie eröffnet, ungenutzt zu lassen. GV-Pflanzen bieten ein enormes Potential: Es wurden Sorten entwickelt, die höhere Erträge bei geringerem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erbringen und höhere Lebensmittelsicherheit garantieren. Die Nutzung dieses Potentials aus rein ideologischen Gründen abzulehnen und die Einführung dieser Pflanzensorten zu verhindern, ist daher schlicht menschenverachtend. Europa kann sich die Ablehnung der Gentechnik leisten, Länder wie Indien jedoch nicht , ohne die eigene Bevölkerung noch mehr dem Hunger auszusetzen.
Die Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen haben sich bewährt. Der Schutz der Umwelt wie auch der Gesundheit von Mensch und Tier werden umfassend berücksichtigt. Bislang konnte kein einziger, überzeugender Beweis geliefert werden, dass GV-Pflanzen schädliche Auswirkungen auf Mensch und Tier haben. Die von Interessensverbänden unterstützte S

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