Ernährung | Landwirtschaft

Donnerstag, 14. Februar 2013
Happach-Kasan: Verbrauchertäuschung rückhaltlos aufklären ohne Verunsicherung zu schüren


Zu den Funden von Fertigprodukten, die Pferdefleisch anstelle des ausgewiesenen Rindfleisches enthielten, erklärt die agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan:

Die falsche Deklaration von Pferdefleisch als Rindfleisch ist ein krasser Fall von Verbrauchertäuschung. Dies muss lückenlos aufgeklärt werden, um die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Deshalb hat die FDP einen Bericht der Bundesregierung für den Ernährungsausschuss des Bundestages nächste Woche Mittwoch beantragt. Es ist gut, dass sich Verbraucher, die diese Produkte gekauft haben, keine Sorgen machen müssen, denn es besteht keine Gesundheitsgefährdung.

Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Anstrengungen, die unnötige Vernichtung von unbedenklichen Lebensmitteln zu vermeiden, sind die Unternehmen aufgefordert, geeignete Lösungen zu erarbeiten, z. B. gegebenenfalls neu zu etikettieren. Der Vorschlag der EU-Kommission, Rindfleisch unsicherer Herkunft mit DNA-Tests zu überprüfen, sollte bald umgesetzt werden. Wer täuscht, darf sich nicht darauf verlassen können, ungeschoren davonzukommen.

Wer selbst kocht, ist vor solchen Verbrauchertäuschungen weitgehend sicher. Doch dies ist für viele Menschen zeitlich nicht möglich. Es liegt im ureigenen Interesse der Unternehmen, solche Täuschungen zu unterbinden und das Vertrauen der Verbraucher in unsere sicheren Lebensmittel nicht zu zerstören.

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