Schleswig-Holstein | Reden

Sonntag, 6. Januar 2013
Happach-Kasan: Rede auf dem Dreikönigsempfang 2013 in Fredeburg

Happach-Kasan: Rede auf dem Dreikönigsempfang 2013 in Fredeburg
 
- Es gilt das gesprochene Wort - Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Freunde,
 
ich begrüße Sie sehr herzlich zu meinem 11. Dreikönigsempfang. Ich hoffe, Sie sind gut ins Neue Jahr gekommen und ich wünsche Ihnen für das Neue Jahr alles Gute, Gesundheit, Zufriedenheit und Glück.
 
Ich möchte einige Gäste begrüßen.
 
Ich freue mich, dass Herr Burghardt, Leiter unserer Kreissparkasse bei uns ist. Sein Beitrag hier auf dem Dreikönigsempfang zur Finanzkrise ist vielen von uns noch in guter Erinnerung. Ich begrüße Herrn Werner Hesse von der Wirtschaftsförderungsgemeinschaft, dessen Standortmarketing des Kreises nicht zu übersehen ist.
 
Erstmalig ist Kreispräsident Meinhard Füllner bei uns, herzlich willkommen, und ich begrüße von der Kreisverwaltung Dr. Carl-Heinz Schulz.
 
Ich freue mich, dass Bürgermeister Rainer Voß aus Ratzeburg bei uns ist, ebenso wie sein Kollege Jan Wiegels, Bürgermeister der bedeutend jüngeren Stadt Mölln. Ebenso begrüße ich Bürgermeister Joachim Conrad aus Kuddewörde.
 
Erhard Riß, Polizeidirektor der Bundespolizei, die im vergangenen Jahr ihr 40 -jähriges Bestehen feierte, war Gastredner zum Thema 20 Jahre Deutsche Einheit, seien Sie herzlich willkommen.
 
Ebenso begrüße ich Herrn Oberstudiendirektor Ulrich Keller vom Berufsbildungszentrum in Mölln.
 
Ich begrüße Herrn Reinhard Jahnke, den Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes sowie Herrn Wübbels, Mitglied im Kreisverband des DRK, der mit 35 Ortsvereinen bei uns im Kreis sehr präsent ist. Herr Wübbels ist außerdem Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.
 
Ich freue mich über den Besuch von Hans-Heinrich Stamer, der auf unserer Energieveranstaltung einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Ich begrüße Frau Neidhöfer, Vorsitzende des Förderkreises Industriemuseum Geesthacht und Trägerin des Liberalen Bürgerpreises. Wenn ich amerikanischen Gaststudenten das Besondere unseres Kreises erläutere, weise ich darauf hin, dass hier Alfred Nobel den Grundstein für das Vermögen verdiente, aus dem heute die Nobelpreise finanziert werden.
 
Aus der FDP begrüße ich insbesondere meine beiden Stellvertreter, Prof. Dr. Hans-Georg Priesmeyer mit seiner Frau und Susanne Itzerott, sowie den Kreisschatzmeister Hartmut Angenendt mit seiner Frau, der jetzt vor den Wahlen auch einen Schatz zu behüten hat.
Der Ratzeburger Ortsverband wird vertreten durch den Orts- und Fraktionsvorsitzenden Thomas Kuehn und das liberale Urgestein Willi Techlin.
 
Zu jedem Menü gehört eine Vorspeise, ein Hauptgericht und dann kommt als Höhepunkt der süße Nachtisch. Ich begrüße meinen Vorgänger in dem Amt der Bundestagsabgeordneten, Herrn Werner Zywietz mit seiner Ehefrau Ülle. Sie hat mir im vergangenen Jahr ein Geburtstagsständchen gesungen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Und ich begrüße meinen Nachfolger als Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Herrn Christopher Vogt, der in kurzer Zeit zu einem Leistungsträger in der Fraktion wurde. Seid alle drei herzlich willkommen.
 
Ich freue mich Ihnen heute als meinen Gastredner vorstellen zu können, Herrn Dr. Bernd Buchholz, bis September Vorstandvorsitzender bei Gruner & Jahr, jetzt Politikwiedereinsteiger und Kandidat zur Bundestagswahl. Wir haben zwei Dinge gemeinsam, wir waren Mitglied der ersten von Wolfgang Kubicki geführten Landtagsfraktion, das verbindet, und wir sind beide in Berlin geboren – wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten. Uns trennt: er ist Jurist, ich bin Biologin.
 
 
Ich verrate Ihnen kein Geheimnis, wenn ich Ihnen sage, 2013 ist ein Wahljahr. Im Mai Kommunalwahl in Schleswig-Holstein, im September Bundestagswahl.
 
Im Augenblick haben Umfragen Konjunktur. Wer heute noch glaubt, Berichte über Umfragen über die Beliebtheit von Politikern und Parteien dienten der politischen Information, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Umfragen sind ein Mittel verschiedener Medien, die Stimmungslage im Land zu beeinflussen und damit Einfluss auf Ihre Entscheidungen bei Wahlen zu nehmen. Deswegen werden sie von Medien in Auftrag gegeben. Das ist nichts Neues, wir haben dies als Liberale schon mehrfach erfahren. Wahlen sind etwas ganz Anderes, da geht es um die Wurst. Die Wählerinnen und Wähler wissen das. Das ist an den Wahlergebnissen der FDP bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen deutlich zu erkennen. Wahlentscheidungen stellen in Deutschland Weichen für die Zukunft. Das ist ein guter Grund, zur Wahl zu gehen, zur Kommunalwahl genauso wie zur Bundestagswahl.  
 
Die FDP ist die Partei der Freiheit. Freiheit zur Verantwortung ist mehr als eine politische Floskel. Es ist ein Lebensgefühl. Es ist die Haltung zum Leben. Bevor du nach dem Staat rufst, besinne dich erst auf deine eigenen Fähigkeiten. Dieses Prinzip der Eigenverantwortung ist überaus erfolgreich. Es ist Teil des Erfolges der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich zur DDR. Unsere Gesellschaft wäre ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Bürgerinnen und Bürger eine völlig andere Gesellschaft. Der Erfolg der vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeit in unserem Land, ob im sozialen Engagement wie beim DRK, im Umweltschutz, Beispiel Forum für Kultur und Umwelt und SDW, in der Kultur, Beispiel Industriemuseum Geesthacht, beweist den Erfolg des liberalen Grundprinzips der Eigenverantwortung.
 
Und dennoch müssen wir feststellen, dass der gesellschaftliche „mainstream” gegenwärtig in eine andere Richtung geht. Der umsorgende und bevormundende Staat hat Konjunktur. Zulauf haben Parteien, die den Bürgern Schutz anbieten – und zumeist vorher sagen, wovor sie Angst haben müssen. Wer den Menschen Angst einredet, macht sie unfrei. Diese Parteien sagen damit aber auch, dass die Menschen schutzbedürftig und dass sie zu eigenen Entscheidungen nicht in der Lage sind. Aber trifft das zu? Können wir nicht alle ganz gut selbst entscheiden, was wir auf unser Frühstücksbrötchen legen? Brauchen wir rote Punkte auf der Verpackung von Lebensmitteln, die uns sagen, dass Honig viel Zucker enthält? Die Dänen haben ihre Fettsteuer im Übrigen ganz schnell wieder abgeschafft. Sie merkten, dass sie dadurch das Verhalten der Dänen ganz  anders beeinflussten, als sie es beabsichtigt hatten. Es war ein Konjunkturprogramm für den Einzelhandel in Flensburg.
 
In diesem Jahr feiern wir 50 Jahre

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