Landwirtschaft

Mittwoch, 24. Oktober 2012
HAPPACH-KASAN / GEISEN: Mehrgefahrenversicherung wird attraktiver

HAPPACH-KASAN / GEISEN: Mehrgefahrenversicherung wird attraktiver

Berlin, 24.10.2012. Anlässlich der Änderungen im Versicherungs- und Verkehrs-steuergesetz erklären die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestags-fraktion Christel Happach-Kasan und der Sprecher für ländlichen Raum der FDP-Bundestagsfraktion Edmund Geisen:

Die christlich-liberale Koalition hat mit den Änderungen im Versicherungs-steuergesetz die landwirtschaftliche Mehrgefahrenversicherungen gegen Wetterrisiken attraktiver gemacht. Demnach wird nun für alle Elementar-schadensversicherungen ein einheitlicher Steuersatz von 0,3 Promille auf die Versicherungssumme gelten. Bislang wurden Versicherungen gegen Sturm, Starkregen und Spätfrost mit 19 Prozent versteuert; lediglich auf die Hagel-versicherung wurde ein vergünstigter Satz von 0,2 Promille erhoben. Dessen Erhöhung auf 0,3 Promille soll die Absenkung der restlichen Versicherungen gegenfinanzieren.

Die steuerliche Gleichbehandlung der Elementargefahren Hagel, Sturm, Starkregen und Spätfrost ermöglicht es deutschen Landwirten, die Risiken zunehmender Wetterextreme individuell abzusichern und ein Risiko-management einzuführen, das auf ihren Betrieb zugeschnitten ist. Auch gleicht sie die Wettbewerbsnachteile aus, die diese gegenüber Landwirten anderer EU-Mitgliedstaaten haben: In vielen anderen EU-Ländern können Landwirte bereits seit Jahren günstige Versicherungen gegen Ernteausfälle aufgrund von Wetterextremen abschließen.

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