Landwirtschaft

Freitag, 19. Oktober 2012
Happach-Kasan: Bundeshaushalt 2013 berücksichtigt Welternährung und Tierschutz stärker

Happach-Kasan: Bundeshaushalt 2013 berücksichtigt Welternährung und Tierschutz stärker Berlin, 19.10.2012. Anlässlich der dieswöchigen Beratungen zum Bundeshaushalt im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt die ernährungs- und agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundesfraktion Christel Happach-Kasan: Die Agrarsozialpolitik hat wie bisher einen Anteil von 70% am Einzelplan 10 des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Der Strukturwandel, welcher sich in der Landwirtschaft nach wie vor vollzieht, wird damit sozial begleitet und sorgt für Stabilität bei der sozialen Absicherung von Landwirten. Ein weiterer Großteil des Budgets geht an den Bereich Verbraucherpolitik. Die Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutz (GAK) erhält eine gleichbleibende Förderung in Höhe von 600 Millionen Euro. Die Bundesregierung setzt im Bundeshaushalt 2013 in den Bereichen Ernährung sowie Tierschutz und Tierhaltung zusätzliche Schwerpunkte. Insgesamt wird für Forschung nahezu eine halbe Milliarde Euro ausgegeben. Der Bereich Ernährung wird durch den neu aufgenommenen Titel zur Förderung internationaler Forschungsaktivitäten mit Schwerpunkt Ernährungssicherung verbessert. Damit rückt die Bundesregierung die Bekämpfung des Welthungers stärker in den Fokus und erkennt an, dass für die Verbesserung der Situation der Welternährung vor allem gezielte Forschung und Investitionen in die Landwirtschaft erforderlich sind. Der Bereich Tierschutz und Tierhaltung wird mehr Gelder für den Ausbau von Modell- und Demonstrationsvorhaben erhalten. Damit soll die Forschung im Bereich Nutztierhaltung unterstützt werden. Die Standards für die Nutztierhaltung können nur verbessert werden, wenn wir genau wissen, und wissenschaftlich nachweisen, unter welchen Bedingungen sich Nutztiere wohl fühlen. Dies entspricht nicht immer menschlichen Vorstellungen. Es ist ein weiteres Ziel, die Genetik der Nutztierrassen zu verbessern. Zum Beispiel hat sich die Zahl der Laktationen bei Milchkühen deutlich verringert. Es ist ein Beitrag zum Tier- und Umweltschutz, durch züchterische Maßnahmen darauf hinzuwirken, dass sich dieser Trend nicht fortsetzt.
   

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