Ernährung

Montag, 1. Oktober 2012
Happach-Kasan: Sorgfältige Suche nach der Ursache ist Voraussetzung für effektive Vorsorgemaßnahmen

Zu der Welle von Magen-Darm-Erkrankungen in Sachsen, Brandenburg, Berlin und Thüringen erklärt die ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan:

Eine sorgfältige Suche nach den Ursachen dieser Erkrankungswelle ist Voraussetzung dafür, aus diesem Geschehen Lehren zu ziehen und eine Wiederholung zu vermeiden. Dazu gehört eine genaue Analyse der Rückstellproben der verzehrten Lebensmittel. Diese Arbeit braucht Zeit. Das beteiligte Unternehmen ist in der Pflicht, dabei konstruktiv mitzuarbeiten und völlige Transparenz zu gewähren. Wer vor den Untersuchungen weiß, woran es gelegen hat und was geändert werden muss, ist offensichtlich nicht an der Aufklärung und einer Verbesserung der Sicherheit von Gemeinschaftsessen interessiert. Für die FDP wird einmal mehr deutlich, dass insbesondere die Vermeidung von bakteriellen und viralen Verunreinigungen von Lebensmitteln eine große Bedeutung für die Sicherheit von Lebensmitteln haben.

Über 8400 Kinder sind in der vergangenen Woche in Sachsen, Brandenburg, Berlin und Thüringen an einer akuten Gastroenteritis erkrankt. Es ist dies nach Aussagen des Robert-Koch-Instituts die bisher größte durch Lebensmittel induzierte Erkrankungswelle in Deutschland. Eine von Landes- und Bundesbehörden gebildete Task-Force koordiniert jetzt die Suche nach der Ursache der Erkrankung. Die Erkrankungen stehen im Zusammenhang mit Kantinen von Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche, die nahezu alle von einem gemeinsamen Lieferanten versorgt worden sind.

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