Ernährung | Landwirtschaft

Donnerstag, 27. September 2012
Happach-Kasan: Wissenschaftlichkeit statt Ideologie bei EU-Zulassungen

Happach-Kasan: Wissenschaftlichkeit statt Ideologie bei EU-Zulassungen

Berlin, 27.09.2012. Zur aktuellen Diskussion auf EU-Ebene um die Zulassung
der gv-Maissorte MIR 162 erklärt die agrarpolitische Sprecherin der
FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan:

Die abschließende Stellungnahme der EFSA kommt zu dem Schluss: Der gv-Mais
MIR162 ist genau so sicher wie konventioneller Mais. Es gibt daher keinen
Grund, die Zulassung dieser Sorte abzulehnen. Die FDP-Bundestagsfraktion
tritt dafür ein, dass über Zulassungen ausschließlich auf der Grundlage
wissenschaftlicher Erkenntnis entschieden wird. Nur dann können die
Verbraucherinnen und Verbraucher den Zulassungsentscheidungen vertrauen.
Entscheidungen nach Stimmungslage sind nicht verantwortbar.

Die aktuelle Debatte um einen von einem Gentechnikgegner durchgeführten
Fütterungsversuch mit Ratten steht in keinem Verhältnis zur Aussagekraft des
Versuchs. Es ist unredlich, ihn als Vorwand für eine Ablehnung neuer
gv-Sorten zu benutzen. Es gibt 24 Langzeitstudien zu gv-Sorten, u.a. die
Studie der TU München mit 36 Kühen, die die Sicherheit der untersuchten
gv-Sorten nachgewiesen haben. Die Forscher der debattierten französischen
Studie verweigern bis jetzt die Herausgabe der Originaldaten. Ihre
Ergebnisse und die Interpretation der Daten wurden bereits nach wenigen
Tagen von zahlreichen Forschern als wissenschaftlich nicht belastbar
eingestuft.

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