Schleswig-Holstein

Dienstag, 1. Mai 2012
Zum Tag der Arbeit

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Christel Happach-Kasan hat zum Tag der Arbeit die Unternehmen im Kreis aufgefordert, den Spielraum zur Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze voll auszunutzen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Erfolgen der guten Wirtschaftslage in Deutschland teilhaben zu lassen. „Wir sind dem Ziel, jedem der arbeiten will auch einen Platz anbieten zu können, in den letzten beiden Jahren deutlich näher gekommen.” Dazu hätten die Anstrengungen der Gemeinden zusammen mit der WFL und die Vermittlungsarbeit der ARGE beigetragen.
Attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen sei ein Teil vorausschauender Personalpolitik. „Der demographische Wandel schafft im Lauenburgischen immer mehr Bereiche, in denen wenige Arbeitssuchende einem höherem Bedarf an qualifizierten Fachkräften gegenüber stehen.” Langfristiges Denken in Unternehmen werde sich hier auszahlen.
Sie sehe Ihre Aufgabe als Bundestagsabgeordnete darin zu helfen, Arbeit in unserer Region attraktiv zu erhalten: „Die von mir unterstütze Anhebung der Entfernungspauschale senkt die Kosten der Mobilität der Arbeitnehmer. Sie steigert die Attraktivität von Park&Ride-Angeboten. Die hohen Spritpreise sind besonders für den ländlichen Raum im Herzogtum Lauenburg eine Belastung. „Öffentlicher Nahverkehr für jeden” sei wünschenswert, aber eine Utopie.
„Lohnsteigerungen müssen aber auch bei unseren Leistungsträgern, egal ob Facharbeiter, Lehrer oder Angestellter ankommen. Deshalb unterstütze ich die Pläne des FDP-Fraktionschefs im Landtag Kubicki, die „kalte Progression” zu bekämpfen. Es ist unverständlich, dass die SPD dies im Bundesrat blockiert. Wenn sich das aus dem Bundeshaushalt nicht sofort finanzieren lässt, muss der Spitzensteuersatz entsprechend angepasst werden. Die mittleren Einkommen tragen bereits heute einen höheren Teil der Steuerlast, als es ihrer Leistungsfähigkeit entspricht.”
„Die soziale Marktwirtschaft trägt ihren Namen nicht, weil sie Sozialleistungen möglichst breit streut, sondern weil sie breiteste soziale Schichten gerecht am gemeinsamen Erfolg Deutschlands teilhaben lässt. An diesem Maßstab müssen sich Unternehmen und Gewerkschaften messen lassen – aber auch die Politik für unsere Region. Abgedruckt in den Lübecker Nachrichten am 1. Mai

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