Ernährung | Landwirtschaft

Donnerstag, 19. Januar 2012
Leserbrief zum Beitrag „Niebels Plan” in der ZEIT vom 12. Januar 2012

Das Weglassen von wichtigen Informationen missbraucht das Vertrauen der Leserinnen und Leser in eine wahrheitsgemäße Berichterstattung. Warum wird in dem Beitrag nicht erwähnt, dass die Zusammenlegung der drei nachgeordneten Behörden des Entwicklungshilfeministeriums (BMZ) zur Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in der Gesamtbilanz zur Einsparung von 300 Stellen im Geschäftsbereich des BMZ führt? Das ist keine Aufblähung wie die ZEIT schreibt. Warum erfährt der Leser/die Leserin nicht, dass der Bundesrechnungshof eine stärkere politische Steuerung der Arbeit der Behörden gefordert hat, wie sie mit der Verlagerung der Stellen von der GIZ ins Ministerium einhergeht? Die ZEIT mag die Einstellung von Fachleuten mit FDP-Parteibuch besonders kritisch sehen, aber sie sollte anerkennen, dass gute Arbeit geleistet wird. An der Behördenreform sind drei Vorgängerregierungen gescheitert. Gegenüber den drei Vorgängerregierungen wurde die „oda”-Quote (Anteil der Ausgaben für wirtschaftliche Zusammenarbeit am Bruttoinlandsprodukt) erhöht, die Hilfe zur Selbsthilfe wird auf die besonders bedürftigen, ärmsten Länder konzentriert. Dagegen laufen Projekte mit China und Indien, beides Schwellenländer, die sich inzwischen selbst helfen können, aus. Es wurde ein überparteilicher Innovationsbeirat gegründet, dem Mitglieder sehr unterschiedlicher gesellschaftlicher Kräfte angehören und der die Aufgabe hat, neue Denkansätze zu entwickeln und die Herausforderungen der Zukunft aus ver

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Freitag, 4. Januar 2013
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