Fischerei

Montag, 19. Dezember 2011
HAPPACH-KASAN: Deutsche Fischereiwirtschaft auf einem guten Weg

BERLIN. Anlässlich der Einigung des europäischen Agrarrates auf Fangquoten für Fischbestände der Nordsee, erklärt die agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:   Die Erhöhung der Fangquoten für deutsche Fischer bei Hering und Scholle ist eine gute Nachricht. Sie zeigt, dass sich die Bestände der beiden Fischarten durch kontrollierte Bewirtschaftung erholen können und die Methoden der deutschen Fischereiwirtschaft nachhaltig sind. Aber die Kürzung der Fangquoten für andere Fischarten zeigt auch, dass europaweit noch einiges für eine nachhaltige Nutzung der Meere getan werden muss. Hierzu ist es erforderlich, dass die europäische Verordnung zur Bekämpfung der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei in allen Mitgliedsstaaten umgesetzt wird. Deutschland ist hier mit der Novellierung des Seefischereigesetzes vor wenigen Wochen mit gutem Beispiel voran gegangen. Für eine weitere Erholung der Bestände ist es wichtig, dass die wissenschaftliche Grundlage für die Festlegung der Fangquoten nicht auf die vier bedeutendsten Fischarten(Hering, Scholle, Kabeljau, Lachs) beschränkt bleiben. Hierfür müssen die Mitgliedstaaten Forschungsgelder bereitstellen.  Außerdem müssen die Voraussetzungen und Bedingungen für Aquakultur hierzulande verbessert werden. Die FDP wird sich dafür einsetzen, dass die Forschung im Bereich der Aquakultur intensiviert und der Bau solcher Anlagen im Baugesetzbuch erleichtert wird.

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