Landwirtschaft

Mittwoch, 14. Dezember 2011
Happach-Kasan: Öko-Kontrollsysteme verbessern um Bio-Fälschungen zu erschweren

Zum Bericht im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über den Import von 700.000 Tonnen gefälschter und falsch etikettierter Bio-Lebensmittel unter anderem auch nach Deutschland, erklärt die Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:

Die Fälschung und Falschdeklarierung von Bio-Lebensmitteln ist kriminell. Die Bundesregierung darf nicht hinnehmen, dass Italien bis heute keine Meldung in das europäische Informationssystem eingestellt hat. Dass Deutschland erst über die Presse von den Fälschungen erfährt, darf sich nicht wiederholen.

Nach dem ebenfalls durch kriminelles Handeln begründeten Dioxinvorfall im Januar, geht weiteres Vertrauen in die Lebensmittelproduktion verloren. Wir müssen jetzt die Öko-Kontrollsysteme verbessern, um Bio-Fälschungen möglichst zu verhindern. Dafür brauchen wir einheitliche Kontroll-Standards und eine europäische Datenbank. Die Bio-Verbände sind gefordert, konkrete Vorschläge zu machen, wie sich dies am besten umsetzen lässt. Sie dürfen das Problem nicht aussitzen.

Wenn ein Produkt als „Bio” ausgelobt ist, bezieht sich das nicht auf seine Qualität, sondern auf eine bestimmte Produktionsweise. Dies schlägt sich nicht in Produkt-Merkmalen wieder, die sich durch Tests überprüfen lassen. Fälschungen lassen sich deshalb nur mit einer besseren Kontrolle der Produktionsströme erschweren.

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