NaWaRo / Wald

Freitag, 3. September 2004
Novelle zum Bundeswaldgesetz behindert Holz-Charta

BERLIN. Anlässlich der Pressekonferenz von Ministerin Renate Künast zur Holz-Charta erklärt die forstpolitische Sprecherin der FDPBundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN: Es ist gut, dass Ministerin Künast endlich das Thema Holz entdeckt hat. Der heimische Wald und der nachwachsende Rohstoff Holz sind für Umwelt- und Klimaschutz von herausragender Bedeutung. Der nachwachsende Rohstoff Holz sichert im ländlichen Raum zahlreiche Arbeitsplätze. Daher ist das Ziel, den Pro-Kopf-Verbrauch von Holz zu steigern, sinnvoll. Dem ehrgeizigen Ziel der Steigerung des Holzverbrauchs steht die Praxis von Rot-Grün in der Waldpolitik entgegen. Unter der Federführung des Verbraucherministeriums wird an einem Bundeswaldgesetz gebastelt, das enorme Belastungen für die Waldbesitzer und noch mehr Bürokratie zur Folge haben wird. Verstärkt wird diese negative Entwicklung durch die von Bündnis 90/Die Grünen vorgelegten Grundsätze zur Waldpolitik. Eine stärkere Regulierung verbunden mit höheren ökologischen und sozialen Mindeststandards und die Forderung nach weiteren Gebühren, schaffen Belastungen, schränken Freiräume ein und behindern eine erwerbsorientierte Waldbewirtschaftung. Das steht den Zielen der Holz-Charta entgegen. Für die FDP-Bundestagsfraktion fordere ich Ministerin Künast daher mit Nachdruck auf, ihren Konfrontationskurs gegen die heimischen Waldbesitzer zu stoppen. Die mit dem Entwurf eines Bundeswaldgesetzes verbundenen zusätzlichen finanziellen und bürokratischen Belastungen der Branche müssen grundlegend korrigiert werden, um der Holz-Charta zum Erfolg zu verhelfen.

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