Landwirtschaft

Freitag, 30. September 2011
HAPPACH-KASAN: Steuerliche Risikoausgleichrücklage führt zu Wettbewerbsverzerrungen

Anlässlich der Diskussion um die Einführung einer steuerlichen Risikoausgleichrücklage erklärt die agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan: Berlin, der 30. Sep. 2011. Eine steuerliche Risikoausgleichsrücklage führt zu Wettbewerbsverzerrungen. Ein beträchtlicher Teil der Landwirte würde von den Vorteilen einer solchen Ausgleichsrücklage gar nicht profitieren. Das hat ein Gutachten des wissenschaftlichen Beirates des BMELV festgestellt. Die FDP unterstützt deshalb dieses Instrument nicht. Wir lehnen Instrumente ab, die nicht allen Landwirten gleichermaßen zu Gute kommen. Eine solche Rücklage ist nicht nur mit bürokratischem Aufwand verbunden, sie schafft unvertretbare, neue steuerrechtliche Sondertatbestände. Die FDP prüft Möglichkeiten, die Rahmenbedingungen für Mehrgefahrenversicherungen und anderen Risikoausgleichsmaßnahmen zu verbessern. Risiko- und Krisenmanagement in der Landwirtschaft wird wegen der zunehmenden Preis- und Ertragsschwankungen immer stärker an Bedeutung gewinnen. Dieses Management ist aber vor allem eine Aufgabe, die von unternehmerisch wirtschaftenden Landwirten gelöst werden sollte.

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