Grüne Gentechnik | Landwirtschaft

Donnerstag, 8. September 2011
HAPPACH-KASAN: Wissenschaftlichkeit statt Willkür bei der Zulassung von GVO


Anlässlich des Urteils des EuGH zum französischen Verbot von MON810 erklärt
die agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion,
Dr. Christel Happach-Kasan:

Ein Mitgliedsstaat kann nicht willkürlich den Anbau eines zugelassenen
gentechnisch veränderten Organismus (GVO) verbieten. Dies hat der EuGH mit
seinem Urteil klargestellt. Dies wird auch Auswirkungen auf das von
Deutschland ausgesprochene Verbot haben. Die Zentrale Kommission für die
Biologische Sicherheit (ZKBS) hatte im vergangenen Jahr die vom BVL als
Begründung für das Verbot angeführten Veröffentlichungen kritisch bewertet.
Die Kommission war zu dem Schluss gekommen, dass ein Verbot nicht
gerechtfertigt ist. Die FDP sieht sich durch dieses Urteil in ihrer Haltung
bestätigt.

Ein Anbauversuch in Bayern, der über 9 Jahre lief und dessen Auswertung in
diesen Tagen veröffentlicht wurde, zeigt, dass der im Mais enthaltene
Bt-Wirkstoff sich nicht im Boden anreichert.

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