Landwirtschaft

Freitag, 2. September 2011
HAPPACH-KASAN: Deckelung führt zu ineffizienten, kleinteiligen Unternehmensstrukturen

Berlin, 02.09.2011. Anlässlich der Pläne von EU-Kommissar Ciolos, eine stufenweise Deckelung der Direktzahlungen für Großbetriebe einzuführen, erklärt die agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan: Es ist nicht sinnvoll, Direktzahlungen für landwirtschaftliche Unternehmen zu deckeln. Die Deckelung kann umgangen werden, indem Landwirte ihre Betriebe teilen. Eine künstlich herbeigeführte Teilung aber ist ineffizient und lediglich ein Konjunkturprogramm für Rechtsanwälte. Ciolos setzt große Betriebe mit schlechten Betrieben gleich. Aber auch große Betriebe arbeiten nach guter landwirtschaftlicher Praxis und erfüllen alle Umweltauflagen. Die vorgeschlagene Deckelung nimmt den Agrarbetrieben in den neuen Bundesländern Entwicklungschancen, erhöht dort die Arbeitslosigkeit gerade in strukturschwachen Regionen. Wir brauchen moderne, unternehmerische Betriebe, um den Herausforderungen der Welternährung zu begegnen und die Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen zu befriedigen. Die Kappung beschneidet Landwirte jedoch in ihrer unternehmerischen Freiheit und führt lediglich zu ineffizienten, kleinteiligen Strukturen. Die Kappung bietet auch keine Garantie für den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft, suchen doch viele Betriebe jetzt schon verstärkt Nachwuchskräfte.

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