Landwirtschaft

Donnerstag, 25. August 2011
HAPPACH-KASAN: EU-Ernteversicherung keine Lösung bei schlechten Ernten

Berlin, 25.08.2011. Anlässlich der vom Deutschen Bauernverband vorgestellten Ergebnisse der diesjährigen Ernte erklärt die agrar-  und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan: Das Jahr 2011 war nicht einfach für die Landwirtschaft. Die zunehmend extremen Wetterphänomene und die starken Schwankungen des Niederschlags haben in diesem Jahr zu insgesamt schlechten Ernten geführt. Eine Risikoausgleichrücklage zur Einkommenssicherung in schwierigen Jahren wird von der FDP-Bundestagsfraktion derzeit geprüft. Eine allgemeine, aus EU-Geldern finanzierte Ernteversicherung lehnt die FDP jedoch ab. Eine EU-Ernteversicherung ist keine Lösung bei schlechten Ernten. Sie belastet Landwirte und Steuerzahler in Deutschland und führt nicht zu einem adäquaten Ausgleich wirtschaftlicher Risiken. Es würde nicht nur Landwirten geholfen, die wetterbedingte Ernteausfälle haben, sondern auch solchen, die schlecht wirtschaften. Mitnahmeeffekte sind so vorprogrammiert. Almosen braucht eine moderne unternehmerische Landwirtschaft nicht. Besonders betroffenen Landwirten stehen zinsverbilligte Kredite der landwirtschaftlichen Rentenbank zur Verfügung. Zudem können Beiträge zu den Sozialkassen gestundet werden. Schwankende Preise, unbeständiges Wetter, wechselhafte Ernteerträge und Tierkrankheiten sind für einen Landwirt allerdings normale Betriebsrisiken, die er mit guter fachlicher Praxis, seiner Ausbildung und Erfahrung bewältigen kann.

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

Freitag, 4. Januar 2013
Fakten statt Ideologien - Novelle des Arzneimittelgesetzes weist den Weg zur Verringerung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung weiter lesen

Alle Meldungen zum Thema