Grüne Gentechnik

Mittwoch, 13. Juli 2011
Happach-Kasan: Kriminelle Feldzerstörung vergiftet die Diskussionskultur

BERLIN, 11.07.2011.Zu den erneuten Feldzerstörungen im Schaugarten Üplingen sowie in Rostock durch Kriminelle erklärt die Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:

Die Beschädigung von Versuchen mit gentechnisch veränderten Pflanzen und die Nötigung von Wachpersonal ist kriminell und sonst nichts. Wer strafbare Handlungen begeht, hat kein Interesse an einer inhaltlichen Auseinandersetzung. Protest ist legitim, die Rechte anderer zu verletzen ist es nicht.

Wir brauchen eine offene Diskussion über das wichtige Thema Grüne Gentechnik. Feldzerstörungen tragen nicht dazu bei, offen über die Vorteile, aber auch über die Bedenken im Zusammenhang mit der Grünen Gentechnik zu sprechen. Sie vergiften die Diskussionskultur. Auch und besonders die sachlichen Kritiker der Grünen Gentechnik sollten sich mit diesen Kriminellen nicht gemein machen und sich von deren Taten distanzieren. Schweigen bedeutet hier Duldung und schadet dem Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland.

Moderne Pflanzenzüchtung, einschließlich der Nutzung biotechnologischer Methoden, ist unverzichtbar, wenn wir den Herausforderungen begegnen wollen, die eine dringend nötige Verbesserung der Welternährung und der Klimawandel mit sich bringen. Auch für die energetische Nutzung von Biomasse, die künftig einen Teil unseres Energiebedarfes decken wird, brauchen wir moderne, biotechnologische Methoden.

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