Ernährung | Landwirtschaft

Mittwoch, 8. Juni 2011
Happach-Kasan: Ernster EHEC-Krise nicht mit Grüner Sprücheklopferei begegnen



Zum heutigen Bericht der Bundesregierung zur EHEC-Krise im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt die ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:

Die Ausbreitung der EHEC-Infektionen bedroht weiterhin die Gesundheit vieler Menschen. Die Ermittlung der Infektionsquelle erfolgt in konstruktiver Zusammenarbeit der zuständigen Behörden im Bund und in den beteiligten Ländern. Die Kritik der Grünen ist reine Besserwisserei. Die Krise muss ernst genommen werden und ist kein Anlass für Grünes Sprücheklopfen.

Die Aufklärung über die Gefährdung der Lebensmittelsicherheit durch bakterielle Verunreinigung stand nie im Fokus der Grünen. Die Grünen haben vielmehr dazu beigetragen, dass die Risikowahrnehmung der Menschen verzerrt ist. Statt sachliche Erwägungen zum Schutz der Menschen in den Vordergrund zu stellen, haben sie „The German Angst” vor Dioxinen, Pflanzenschutzmitteln und GVO geschürt.

Es gibt mehr als 30 Einrichtungen in Deutschland, in denen EHEC gehäuft aufgetreten ist. In über 20 dieser Cluster wurde ein Zusammenhang mit den in Niedersachsen produzierten Keimsprossen festgestellt. Der Ansatz, zusätzlich zur Beprobung von Gemüse die Handelsströme ausgehend vom Hamburger Großmarkt zu verfolgen, ist nach jetzigem Kenntnisstand erfolgversprechend.

Jetzt müssen wir alle Kraft in die Bewältigung der Krise investieren, die Infektionsquelle finden und dabei gerade die Handelsströme untersuchen. Im Nachgang dieser Epidemie wird eine Evaluierung der Vorgehensweise und der Behördenstruktur nötig sein, um künftige Krisen besser bewältigen zu können. Insbesondere die Abläufe und Informationswege müssen auf ihre Effektivität hin überprüft werden.

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