Schleswig-Holstein

Mittwoch, 27. April 2011
Abgeordnetenwatch-Frage zu "Katastrophenschutz um das Kernkraftwerk Krümmel"

Frage Sehr geehrte Frau Happach-Kasan,

als Bewohner Ihres Wahlkreises mit angeschlossenem Atomkraftwerk würde ich gerne wissen was im Störfall für mich eintritt. Wieviel km Luftlinie bin ich eigentlich entfernt (habe ich bei google-maps nicht rausfinden können, mit dem Auto 30km)?
Welche Evakuierungspläne liegen vor? (Konkret für Großensee)
Ist die FFW Großensee auf eine solche Evakuierung vorbereitet?
Verfügt die FFW Großensee über geeignete Schutzausrüstung?
Wie ist die dezentrale Wasserversorgung im ländlichen Bereich (einzelörtliche Wasserwerke // Hausbrunnenanlagen) zu bewerten bei radioaktiver Verseuchung des Grundwassers?
Wo erhalte ich als Wähler Ihres Wahlkreises Jodtabletten?
Über eine Beantwortung meiner Fragen freue ich mich

und verbleibe mit besten Grüßen

Christian Schmelzer



Antwort von Dr. Christel Happach-Kasan

Sehr geehrter Herr Schmelzer,

vielen Dank für Ihre Fragen zum Katastrophenschutz um das Kernkraftwerk Krümmel. Ich beantworte sie gern.
Die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden sind der Kreis Herzogtum Lauenburg und die Landkreise Lüneburg und Harburg. Auf der Internetseite des Kreises Herzogtum Lauenburg heißt es: "Die Katastrophenschutzbehörde hat für die besonderen Gefahren, die bei einem radiologischen Unfall von Kernkraftwerken ausgehen könnten, einen Sonderplan nach den Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen erstellt." Deren Gegenstand sind im Wesentlichen:

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