Ernährung | NaWaRo / Wald

Freitag, 1. April 2011
HAPPACH-KASAN: E10 nicht für Verteuerung von Lebensmitteln verantwortlich


BERLIN. Zu den Spekulationen, Biokraftstoffe verteuerten Lebensmittel, erklärt die agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:

Erhöhungen von Lebensmittelpreisen stehen selten in direktem Zusammenhang mit den Getreidepreisen. Der Wertanteil des verarbeiteten Weizenmehls an einem Weizenbrötchen liegt bei etwa 1 Cent. Der Rest sind Energie-, Lager-, Transport- und Personalkosten. Nicht einmal die Verdoppelung der Weizenpreise würde zu einer drastischen Erhöhung der Lebensmittelpreise führen. Die Verteuerungen von Lebensmitteln auf die Einführung von E10 zu schieben, ist Verbrauchertäuschung. E10 enthält nur 10 Prozent Bioethanol aus pflanzlichen Rohstoffen und 90 Prozent Benzin aus Erdöl.

In Deutschland werden auf 2,15 Millionen Hektar Fläche nachwachsende Rohstoffe angebaut. Sie werden energetisch für die Produktion von Biogas und Biokraftstoffen sowie rohstofflich genutzt. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien auf einen Anteil von 20 Prozent bis 2020, im vergangenen Jahr betrug der Anteil 10 Prozent, ist ohne die energetische Nutzung von Biomasse nicht möglich. Es besteht große Einigkeit darüber, dass der Weg „weg vom Öl” richtig ist. E10 kann hierzu einen Beitrag leisten.

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