Landwirtschaft

Freitag, 18. Februar 2011
Happach-Kasan: Biobranche kann aus eigener Kraft wachsen

Berlin, 18.02.2011. Die Biosparte ist zu einem wichtigen Marktsegment der Landwirtschaft geworden. Christel Happach-Kasan besuchte die weltweit wichtigste Messe für Bioprodukte, die Biofach in Nürnberg 2011. Deutschland ist in der EU der größte Bio der Bio-Landwirte zeigen, dass sich-Absatzmarkt. Entsprechend gutbesucht war auch die Biofach 2011 in Nürnberg. Knapp 70 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland. Das Geschäft mit Bio-Lebensmitteln blüht. Die Nachfrage ist so groß, dass die deutschen Bio-Bauern mit der Produktion kaum mehr hinterher kommen. „Die Nachfrage und die überdurchschnittlich guten Gewinne    Landwirtschaft auch in Hochindustrieländern lohnt. Deswegen unterstützt die Politik diejenigen, die in einen wachstumsstarken Markt vordringen wollen”, so Happach-Kasan. Bund und Länder helfen bei der Umstellung auf den Bio-Anbau über ein gemeinsames Programm. Die Beihilfen um ökologische Anbauverfahren einzuführen oder beizubehalten wurden 2009 um rund 10 Prozent erhöht. Im Jahr 2009 gab es rund 137 Millionen Euro von Bund, Ländern und EU für die Erzeuger von Bo-Produkten. „Auch wenn manchmal Schwierigkeiten mit der Ko-Finanzierung der Förderung in der Ländern gibt: Mehr Kunstdünger in Form von mehr Geld braucht der Markt nicht. Gesünder ist es, wenn er organisch und aus eigener Kraft wächst”, sagt Happach-Kasan. Wichtig sei gutes Marketing. So besuchte Happach-Kasan den Stand des Bundeswirtschaftsministerium. Dort hatten junge Unternehmen die Chance sich zu präsentieren. Auch der Stand Schleswig-Holstein punktete mit Innovation. Eine gemeinsame Initiative von dänischen und schleswig-holsteinischen Produzenten stärkt die Vermarktung ihrer Mitglieder. Dort erfuhr Christel Happach-Kasan auch, dass Bio-Produkte aus Schleswig-Holstein eher nach Berlin oder Nordrhein-Westfalen geliefert werden, als nach Hamburg. „Wer das Schlagwort „regional” ernst meint, müsste in Hamburg mit seinem Vertrieb ansetzen. Wer hier den Markt erschließt, senkt die Transportkosten für Unternehmer und Umwelt.” Wachstumsmärkte liegen manchmal direkt vor der Tür.

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