NaWaRo / Wald

Dienstag, 1. Februar 2011
HAPPACH-KASAN: Umweltmaßnahmen für gesunden Wald fortführen und verbessern

BERLIN. Zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Waldzustandserhebung 2010 erklärt die Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:

Die Maßnahmen der vergangenen Jahrzehnte für eine reinere Luft haben angeschlagen. Der deutsche Wald hat inzwischen eine robuste Gesundheit. Das ist besonders im gegenwärtigen "Jahr der Wälder" eine gute Nachricht. Wir brauchen einen gesunden Wald zur Erholung für uns und als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Mit der steigenden Nachfrage nach Holz als nachwachsenden Rohstoff ist er aber auch als Wirtschaftsraum stärker in den Fokus gerückt. Das Cluster Forst und Holz mit über einer Million Arbeitsplätzen allein in Deutschland gewinnt an Bedeutung.

Sorgen muss man sich um die deutsche Eiche machen. Die Belastung der Böden mit Schadstoffen macht sie anfälliger für Schädlinge. Deswegen müssen die Maßnahmen zur Reinhaltung von Luft sowie Böden fortgeführt und weiter verbessert werden.

Auch wenn die Nachrichten gut sind: Die Blattdichte in den Baumkronen ist ein veralteter, ungenauer Indikator für die Gesundheit der Bäume. Ob das Laub dicht oder licht ist, hängt zu stark von den Witterungsbedingungen im Vorjahr ab. Deswegen geben die Ergebnisse der Waldzustandserhebung nur einen erfreulichen Fingerzeig, ein abschließendes Urteil über die Gesundheit der Wälder erlaubt er aber nicht.

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