Fischerei

Mittwoch, 15. Dezember 2010
Happach-Kasan: Mehr Forschung für wirklichkeitsnahe Fangquoten

Zu der Festsetzung der Fangquoten im Ministerrat sagt die fischereipolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:

Die festgelegten Fangquoten sind ein Kompromiss zwischen Artenschutz und wirtschaftlichen Interessen. Deutsche Fischer müssen sich nun auf Einschnitte einstellen. Die Fanquoten sind aber kein Bruch mit den bisherigen Regelungen und basieren weitgehend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das ist der richtige Weg. Einen drastischer Schnitt, wie von den Umweltverbänden gefordert,  lehnen wir ab, denn die wirtschaftliche Situation der Fischereibetriebe als auch der Tourismuswirtschaft in den Küstenregionen bleiben dabei unberücksichtigt. Erfreulich ist, dass der Ministerrat die Pilotprojekte zum Anlandungsgebot fortsetzen will.

Erforderlich ist trotzdem eine bessere Datenlage. Deswegen setzt sich die FDP dafür ein, der Fischerei-Forschung ausreichend Geld zur Verfügung zu stellen. Um ein wirklichkeitsnahes Abbild der Ökosysteme zu haben ist es unerlässlich, die Forschung in diesem Bereich nicht zu vernachlässigen, sondern zu fördern.

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