NaWaRo / Wald

Donnerstag, 30. September 2004
Bundeswaldinventur II zeigt positive Impulse für die deutsche Holzwirtschaft

Die neue Bundeswaldinventur II (BWI II) weist sehr hohe Holzvorräte für Deutschland aus. Die über Generationen nachhaltig betriebene Bewirtschaftung der Privat- und Körperschaftswälder hat einzigartige Waldbiotope entstehen lassen.



Dies zeigt, dass Privatwaldbesitzer und Kommunen ihrer besonderen Verantwortung für den Naturschutz im Wald gerecht werden. Nutzungsmöglichkeiten dieser Vorräte sind nach Angabe dieser aktuellen Studie stark angestiegen. Die FDP-Bundestagsfraktion sieht große Chancen für eine Belebung der heimischen Forst- und Holzwirtschaft und damit eine Stabilisierung der Betriebe. Planungen der Regierung, dem Holzabsatzfond zukünftig die bisher kostenfreien Leistungen für die Verbuchung der Abgaben in Rechnung zu stellen, lehnt die FDP ab. Diese geplante Änderung des Gesetzes wäre für den Erfolg der Holz-Charta das völlig falsche Signal.

Die deutsche Holzwirtschaft hat einen jährlichen Holzverbrauch von 54 Millionen Vorratsfestmetern (Vfm); dieser Verbrauch wird derzeit zu 95 Prozent aus deutschen Wäldern gedeckt. Etwa 10 Millionen Vfm Waldrestholz werden in Deutschland jährlich energetisch genutzt. Diesem jährlichen Gesamtholzverbrauch von ca. 64 Millionen Vfm steht nach Angabe der BWI II ein geschätzter Jahreszuwachs von 120 Millionen Vfm in den Wäldern gegenüber. Gleichwohl darf nicht vergessen werden, dass Deutschland nach Japan und den USA zu den größten Holzimporteuren gehört.

Vor diesem Hintergrund setzt sich die FDP-Bundestagsfraktion dafür ein, besonders die Nachfrage nach heimischem Holz zu steigern. Die multifunktionale und nachhaltige Waldnutzung muss hierbei auch zukünftig Vorrang haben. Die FDP fordert besonders den Bund auf, mit dem Bau holzbetonter öffentlicher Bauten Signale zu setzen und damit eine Vorbildfunktion für eine stärkere Holzverwendung zu übernehmen.

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