NaWaRo / Wald

Donnerstag, 4. November 2010
Happach-Kasan: Bundesjagdgesetz hat sich bewährt

Vertreter des Bayerischen Jagdverbandes, Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke und der Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Reddemann, trafen die Sprecherin für Landwirtschaft der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan. Dazu erklärt Christel Happach-Kasan:

Das Bundesjagdgesetz hat sich bewährt. Eine Novellierung ist nicht erforderlich. Um auf der einen Seite den Wald als Ökosystem sowie Erholungsgebiet zu erhalten und auf der anderen Seite einen artenreichen und gesunden Wildbestand zu garantieren, reicht es aus, das bestehende Gesetz effektiv durchzusetzen. Hier liegt die Verantwortung nicht bei dem Gesetzgeber in Berlin, sondern bei den unteren Jagdbehörden.

Die neuesten Zahlen zu Verbiss-Schäden zeigen, dass regionale Probleme eines zu hohen Wildbestandes am besten vor Ort gelöst werden können. Ein vertrauensvolles, stetiges Verhältnis zwischen Jagdpächter und Waldbesitzer ist dafür die beste Voraussetzung. Die ideologisch geführte Diskussion, ob neue Arten in das Bundeswaldgesetz aufgenommen werden sollten, ist dabei nicht hilfreich.

In einer Kulturlandschaft ist die Jagd unverzichtbar. Natürliche Sukzession in Wäldern gelingt nur bei einem angemessenen Wildbestand. Hier haben die deutschen Jäger eine verantwortungsvolle Aufgabe.

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