Ernährung

Montag, 1. November 2010
HAPPACH-KASAN / MEIERHOFER: Auf Mineralöl in Druckfarben verzichten

BERLIN. Zur aktuellen Debatte über die Auswirkungen von mineralölhaltigen Druckfarben auf Lebensmittel und die Rohstoffwirtschaft erklären die Sprecherin für Ernährung der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN und der stellvertretende Vorsitzende des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages Horst MEIERHOFER:

Mineralölhaltige Druckfarben stellen ein massives Problem für Gesundheit, Recycling und Rohstoffwirtschaft dar. Es darf nicht sein, dass in Lebensmitteln Mineralölwerte festgestellt werden, die deutlich über denen der toxikologischen Unbedenklichkeit liegen. Dies diskreditiert alle Bemühungen, den eingeschlagenen Weg zu mehr Recycling weiter fortzuführen und gefährdet Umwelt und Gesundheit.

Der öffentlich diskutierte Vorschlag, Grenzwerte für Druckfarben von Lebensmittelverpackungen einzuführen, ist aber keine Lösung. Ein großer Teil des Mineralöls in den Recycling-Verpackungen kommt aus dem verwendeten Altpapier. Das wird bei dem jetzigen Vorschlag außer Acht gelassen. Eine Lösung muss in Kooperation mit den Verlagen, der Recycling- und der Lebensmittelbranche gefunden werden. – zum Wohle der Kunden und des Recyclings. Isolierte Ansätze sind nicht sinnvoll. Es ist geboten, die verwendeten Mineralöle durch unschädliche zu ersetzen.

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