Ernährung

Donnerstag, 28. Oktober 2010
HAPPACH-KASAN: Milchkonzept von Bündnis 90/Die Grünen ist von vorgestern


Zu den Forderungen des Europaparlamentariers Martin Häusling, Bündnis 90/Die Grünen, zur Milchpolitik, erklärt die agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:

Die milchpolitischen Forderungen von Bündnis 90/Die Grünen sind von vorgestern! Die positive Preisentwicklung der letzten Monate am Milchmarkt hat eindeutig belegt, dass der Markt und eben nicht die Planwirtschaft das Zukunftsmodell für die heimischen Milchbauern ist. Deshalb sind die geforderten Mindest- und Richtpreise sowie die Angebotsregulierung der völlig falsche Weg. Sie verbauen den heimischen Landwirten lukrative internationale Absatzmärkte. Das wiederum führt zu einem deutlichen Verlust an Wertschöpfung und damit Arbeitsplätzen im ländlichen Raum in Deutschland. Solche planwirtschaftlichen Instrumente passen nicht in eine soziale Marktwirtschaft.
Daher ist es geradezu fahrlässig, dass nunmehr auch Bündnis 90/Die Grünen im Europäischen Parlament den Irrweg eines staatlichen Milchmengensteuerungssystems beschreiten wie dies bereits ihre Parteifreunde im Deutschen Bundestag mit einem Antrag in der vergangenen Legislaturperiode (BT-Drs: 16/9601 vom 18.06.2008) getan haben. Der rasante Anstieg der Milchpreise von weniger als 20 auf nunmehr über 30 Cent je Kilogramm Milch ist dagegen eine klare Bestätigung der marktwirtschaftlichen Milchpolitik der FDP. Staatliche Milchmengensteuerungssysteme sind weder durchsetzbar noch wünschenswert und werden von den Liberalen strikt abgelehnt. Nur ein marktwirtschaftlicher Kurs in der Milchpolitik hält die Wertschöpfung im ländlichen Raum.

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