Landwirtschaft

Freitag, 15. Oktober 2010
Happach-Kasan: Rot-grüne Agrarpolitik in NRW schadet Agrarstandort Deutschland


Anlässlich der Ankündigungen einer Fülle wettbewerbsschädlicher und kostspieliger Auflagen durch die rot-grüne Landesregierung in der NRW-Agrarpolitik, erklärt die agrar- und ernährungspolitsche Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:
 
Die agrarpolitischen Ankündigungen und Entscheidungen der rot-grünen Landesregierung in NRW gefährden zahlreiche landwirtschaftliche Existenzen und schaden dem Agrarstandort Deutschland. Der rot-grüne Horrorkatalog umfasst einen Frontalangriff auf die gesamte Land- und Forstwirtschaft. Mit ideologischen Kampfbegriffen wie "Ende der Intensivlandwirtschaft und Aus für die Tierquälerei, keine Massentierhaltung und keine Gentechnik" wird einmal mehr Stimmung gegen einen ganzen Berufstand gemacht. Dazu sollen das Bauen für gewerbliche landwirtschaftliche Betriebe im Außenbereich verboten und die Jagdsteuer wieder eingeführt werden.

Bereits verfügt wurde von Rot-Grün ein Antragsstopp für das Agrarinvestitionsprogramm. Schließlich will der neue grüne Agrarminister die Landwirte offensichtlich im Rahmen der EU-Agrarreform zu reinen Empfängern staatlicher Mittel machen und damit zu Landschaftspflegern umerziehen. Die EU ist in weiten Teilen Gunststandort für die agrarische Produktion und dennoch weltweit größter Nettoimporteur landwirtschaftlicher Produkte. Eine effizientere Landwirtschaft ist weltweit zur Bekämpfung Hungers erforderlich.

Diese agrarpolitischen Irrwege von Rot-Grün lehnt die FDP strikt ab. Landwirte sind Unternehmer, die sich am Markt behaupten müssen und können. Gerade der rasante Anstieg der Milchpreise von weniger als 20 Cent je Kilogramm auf nunmehr deutlich mehr als 30 Cent je Kilogramm belegt, dass der Markt und nicht die Planwirtschaft und schon gar nicht grüne Ideologie die bessere Zukunft für die Landwirte darstellen.

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

Freitag, 4. Januar 2013
Fakten statt Ideologien - Novelle des Arzneimittelgesetzes weist den Weg zur Verringerung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung weiter lesen

Alle Meldungen zum Thema