NaWaRo / Wald

Montag, 8. November 2004
Rot-Grün hat kein Konzept zur Verbesserung des Zustands unserer Wälder

Aus Anlass von ersten Veröffentlichungen zum Waldzustandsbericht erklärt die forstpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:



Weder gegen den Klimawandel noch gegen die Zunahme der Waldschäden hat rot-grün ein durch wissenschaftliche Aussagen fundiertes Konzept zur Verbesserung der Lage der Wälder. Die Situation ist dramatisch, denn der letzte trockene Sommer zusammen mit der vorhandenen Schadstoffbelastung der Böden haben gerade Buchen und Fichten extrem geschädigt. Rot-grün bleibt die Antwort auf drängende Fragen schuldig. Der Klimawandel beschleunigt sich und Deutschland steht EU-weit bei der Minderung des Kohlendioxidausstoßes bei der Stromproduktion an viertletzter Stelle. Der Ausstieg aus der Nutzung der Kernkraft ist da die falsche Antwort. An der Trockenheit im Sommer und den Schadeinträgen der letzten Jahre lässt sich nichts ändern. Aber durch Kalkungen könnten die Auswirkungen der Versauerung der Böden gemindert werden. Statt dies zu fördern, konzentriert sich die rot-grüne Waldpolitik auf die Novellierung des Bundeswaldgesetzes und die Förderung der Forstzertifizierung durch den Forest Stewardship Council (FSC). Das sind beides Maßnahmen, die dem Wald nicht helfen, für Waldbesitzer kostspielig sind und ihn daran hindern, z. B. durch Kalkungen die Bodenbiologie zu verbessern und die Stresssituation der Bäume zu lindern.

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