Fischerei

Mittwoch, 1. September 2010
Happach-Kasan: Kormoranmanagement für Biodiversität und Fischerei dringend erforderlich

Zur Forderung nach einem Europäischen Kormoranmanagement erklärt die fischereipolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel Happach-Kasan: Die FDP unterstützt die Forderung von DFV-Präsident Holger Ortel nach einem europäischen Kormoranmanagement. Die christlich-liberale Koalition hat sich auf Initiative der FDP bereits in den umwelt- und agrarpolitischen Arbeitsgruppen auf einen gemeinsamen Antrag zum Kormoran-Management verständigt. Niemand will den Kormoran ausrotten. Doch so wie das Reh als Kulturfolger im Interesse des Waldschutzes reguliert werden muss, so ist inzwischen eine Regulierung des Kormorans im Interesse der Fischfauna erforderlich. Der Schutz des Kormorans in den vergangenen Jahren war überaus erfolgreich und hat dazu geführt, dass der Vogel inzwischen weit über sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet hinaus brütet. Die Biodiversität der Fischfauna ist in bestimmten Regionen bedroht. Der Bestand der Äschen ist vom Kormoran minimiert worden. Die Ziele von Biodiversität und Naturschutz gelten unter Wasser genauso wie über Wasser. Die erheblichen wirtschaftlichen Schäden für die Fischerei sind gut dokumentiert. Ein Kormoranmanagement mit einer deutlichen Reduzierung der Bestände hilft sowohl dem Naturschutz wie auch der Fischerei. Wenn Naturschutzverbände für den Besatz ihrer Teiche die Fische im Ausland kaufen, weil der Kormoran deren Heranwachsen bei uns verhindert, zeigt dies exemplarisch auf, dass der Kormoranbestand bei uns in bestimmten Regionen zu hoch und eine Regulierung erforderlich ist.

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