Ernährung

Mittwoch, 14. Juli 2010
Happach-Kasan: Haustiere gehören in ihre Familien und nicht an die Autobahn-Raststätte

Zum Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen erklärt die Sprecherin für Tierschutz der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan:

Tiere auszusetzen ist verantwortungslos und auch eine Ordnungswidrigkeit, die teuer werden kann. Die Verantwortung für ein Lebewesen lässt sich nicht an der Autobahn-Raststätte abgeben. Bis zu 25.000 Euro muss derjenige Zahlen, der seine Obhutspflicht verletzt. Auch deshalb sollten sich die Eigentümer so früh wie möglich um den Verbleib ihrer Tiere in der Ferienzeit kümmern. Das sind sie ihrem Tier als Teil der Familie schuldig.

In jedem Jahr werden fast 70.000 Haustiere ausgesetzt, darunter viele Hunde und Katzen. Besonders vor der Urlaubszeit ächzen Tierheime unter der Zahl der abgegebenen Kleintiere, wie Hamster, Meerschweinchen und Ratten. Statt sich vor den Großen Ferien um den Verbleib ihrer Tiere zu kümmern, gehen immer wieder einige den Weg des geringsten Widerstandes, obwohl es gute Alternativen gibt.

Tierheime, der Deutsche Tierschutzbund oder Tierpensionen bieten Raum und Hilfe für Haustiere. Auch gibt es tierfreundliche Hotels im In- und Ausland. Wer seine Tiere mit ins Ausland nehmen will, muss jedoch Vorkehrungen treffen. Länder außerhalb der Europäischen Union können Heimtierausweise oder Gesundheitsbescheinigungen verlangen. Auch über die Quarantäne-Vorschriften sollten sich Reisende rechtzeitig bei Konsulaten oder Botschaften erkundigen.

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